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Kesselstein

Stand 03.11.2026 Fachlich geprüft von Felix Struth

Kurz erklärt

Kesselstein ist eine feste Ablagerung aus Härtebildnern wie Calcium- und Magnesiumverbindungen auf den wasserberührten Heizflächen eines Kessels. Er wirkt wie eine Dämmschicht: Der Wirkungsgrad sinkt, und die Wand darunter kann überhitzen.

Kesselstein entsteht, wenn sich gelöste Härtebildner – vor allem Calcium- und Magnesiumverbindungen, bei manchen Wässern auch Silikate – beim Erhitzen und Verdampfen als feste Schicht auf den Heizflächen absetzen. Je höher die Temperatur und je stärker das Kesselwasser eingedickt ist, desto schneller wächst die Schicht.

Warum ist Kesselstein gefährlich?

  • Wärmeübergang: Die Schicht leitet Wärme deutlich schlechter als Stahl. Der Kessel braucht mehr Brennstoff für dieselbe Leistung, die Abgastemperatur steigt.
  • Überhitzung: Die Heizfläche wird vom Wasser schlechter gekühlt. Die Wandtemperatur steigt, im Extremfall bis zu Ausbeulungen oder Rissen.
  • Korrosion unter Belägen: Unter der Schicht können sich aggressive Stoffe anreichern.

Wie verhindert man Kesselstein?

Entscheidend ist die Wasseraufbereitung: Zusatzwasser wird enthärtet oder per Umkehrosmose entsalzt, das Kesselwasser wird regelmäßig analysiert, und die Absalzung begrenzt die Eindickung. Bei der Wartung und bei der inneren Prüfung sieht man, ob sich Beläge bilden.

Mehr dazu im Ratgeber Kesselwartung: Intervalle, Umfang und Checkliste.

Quellen
  • DIN EN 12953-10: Großwasserraumkessel – Anforderungen an die Speisewasser- und Kesselwasserqualität

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Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und von Kesselfachleuten geprüft. So arbeiten wir